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Cannabis made in Germany — Heimischer Anbau seit 2021

75 Cannabis-Produkte mit Herkunftsland Deutschland — Preise & Verfügbarkeit in deutschen Apotheken.

Seit 2017 ist medizinisches Cannabis in Deutschland erstattungsfähig — seit 2021 gibt es auch den ersten deutschen Anbau. Das Cannabis-Anbaukonsortium (Demecan in Sachsen, CC Pharm in Bayern sowie Aphria Deutschland) baut unter strenger behördlicher Aufsicht der Bundesopiumstelle (BfArM) an.

Deutsches Medizinalcannabis unterliegt den schärfsten Kontrollstandards weltweit: GACP + GMP, lückenlose Rückverfolgbarkeit, staatliche Chargenprüfung. Jede Charge wird vom BfArM abgenommen — erst dann darf sie in Apotheken. Das erhöht die Produktionskosten, garantiert aber maximale Qualität.

Im Apothekenregal ist deutsches Cannabis als «CC Pharm» oder «Demecan» gekennzeichnet. Die Nachfrage übersteigt bisher noch deutlich das heimische Angebot — der Großteil (> 90 %) wird weiterhin importiert. Mit dem neuen Cannabisgesetz 2024 und der Freigabe für Eigenanbau dürfte die heimische Produktion mittelfristig zunehmen.

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Häufige Fragen zu Deutschland

Ist deutsches Cannabis teurer als importiertes?
Ja, in der Regel. Die strengen deutschen Produktionsauflagen und geringen Stückzahlen treiben die Kosten. Importware aus Kanada oder den Niederlanden ist oft günstiger. Ob das Rezept auf deutsche oder importierte Ware ausgestellt wird, entscheidet meist die Apotheke nach Verfügbarkeit.
Ist seit dem Cannabisgesetz 2024 mehr deutsches Cannabis verfügbar?
Nur bedingt. Das CanG 2024 ermöglicht Social Clubs und Eigenanbau für Erwachsene, ändert aber nicht direkt die medizinische Produktionslizenz. Die BfArM-regulierte Medizinproduktion bleibt separat geregelt.