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Indikation

Cannabis bei Angststörungen

Cannabis bei Angststörungen ist ein zweischneidiges Schwert: CBD kann angstlindernd wirken, hohe THC-Dosen können Angst hingegen verstärken. Die richtige Sorte und Dosierung sind entscheidend.

Wirkung von Cannabis bei Angststörungen

CBD wirkt anxiolytisch — es moduliert Serotonin-Rezeptoren ähnlich wie klassische Angstmittel. THC in niedrigen Dosen kann entspannen, in hohen Dosen jedoch Angst und Paranoia auslösen. Bei Angststörungen werden daher CBD-dominante oder ausgewogene Sorten eingesetzt.

  • CBD: Angstlinderung, keine psychoaktive Wirkung
  • THC (niedrig): Entspannung, Stressreduktion
  • THC (hoch): kann Angst verstärken — Vorsicht
  • Schlafverbesserung als wichtiger Nebeneffekt

Rezept bekommen — so läuft es

Für ein Rezept bei Angststörungen: psychiatrische Diagnose (generalisierte Angststörung, Panikstörung, soziale Phobie) und Nachweis, dass Psychotherapie oder SSRI nicht ausreichend geholfen haben.

  1. Teleklinik wählen (Vergleich unten)
  2. Fragebogen ausfüllen: Diagnose, bisherige Behandlungen
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Häufige Fragen — Cannabis bei Angststörungen

Hilft Cannabis gegen Angst?
CBD-dominante Sorten können helfen. Hoch-THC-Sorten können Angst verstärken. Ärztliche Begleitung und richtige Dosierung sind entscheidend.
CBD oder THC bei Angststörungen?
Für Angststörungen werden meist CBD-dominante oder ausgewogene Sorten empfohlen. Reines THC-Dominant ist bei Angstpatienten oft nicht geeignet.
Rezept bei sozialer Phobie möglich?
Ja, wenn eine ärztliche Diagnose vorliegt und Psychotherapie oder Medikamente nicht ausreichend geholfen haben.

Hinweis: Medizinisches Cannabis ist kein Allheilmittel und ersetzt keine ärztliche Diagnose. Die Informationen auf dieser Seite dienen zur Orientierung und ersetzen kein Arztgespräch. Alle genannten Telekliniken sind in Deutschland zugelassene Anbieter, die mit approbierten Ärzten arbeiten.

Weitere Indikationen: Schlafstörungen · Chronische Schmerzen · Migräne · ADHS