Hybrid-Sorten entstehen durch Kreuzung von Indica- und Sativa-Eltern. Sie machen heute den weitaus größten Teil der medizinisch verfügbaren Cannabis-Sorten aus, da Züchter durch Selektion gezielt bestimmte Wirkprofile kombinieren können.
Je nach dominantem Elternteil unterscheidet man Indica-dominante Hybriden (mehr Körperwirkung), Sativa-dominante Hybriden (mehr zerebrale Wirkung) und ausgewogene 50/50-Hybriden, die ein breites Anwendungsspektrum abdecken.
Hybride eignen sich besonders für Patienten, die tagsüber funktionsfähig bleiben müssen und gleichzeitig Schmerzlinderung oder Stressreduktion benötigen. Auch für Cannabis-Einsteiger sind moderat dosierte Hybriden gut geeignet.