Wie funktioniert ein Verdampfer?
Die Blüte wird auf eine Temperatur erhitzt, bei der Cannabinoide und Terpene verdampfen, aber nichts verbrennt. Du atmest Dampf statt Rauch ein. Bei der Verbrennung entstehen zusätzliche Stoffe, die beim Verdampfen in geringerem Maß auftreten. Deshalb wird für medizinisches Cannabis häufig das Verdampfen statt des Rauchens genannt.
Konvektion oder Konduktion.
- Konvektion: heiße Luft strömt durch die Blüten. Das Ergebnis ist gleichmäßiger, die Geräte sind meist teurer.
- Konduktion: die Blüte liegt an einer heißen Fläche an. Einfacher gebaut, günstiger, die Erhitzung ist ungleichmäßiger.
- Hybrid: Geräte, die beides kombinieren.
Temperatur.
Häufig genannt wird ein Bereich von etwa 160 bis 200 Grad Celsius. Niedrige Stufen bewahren mehr Aroma, höhere erzeugen mehr Dampf. Halte dich an die Angaben des Herstellers und an die Hinweise deiner Ärztin oder deines Arztes, wir geben hier keine Empfehlung.
Mahlgrad und Befüllung.
Mittelfein gemahlen passt für die meisten Geräte. Zu fein bremst den Luftzug, zu grob erhitzt ungleichmäßig. Fülle die Kammer locker, nicht festgedrückt.
Reinigung.
Reinige Mundstück, Heizkammer und Luftweg regelmäßig nach der Anleitung des Herstellers. Üblich sind Reinigungsstäbchen und Isopropanol, danach lässt du alles vollständig trocknen. Blüten bewahrst du kühl, dunkel und luftdicht auf, siehe Cannabisblüten richtig lagern.
Kauf und Kosten.
Für medizinisches Cannabis gibt es Verdampfer, die als Medizinprodukt angeboten werden. Ob deine Krankenkasse Kosten übernimmt, hängt vom Einzelfall ab, frage vor dem Kauf nach. Allgemeine Informationen, kein ärztlicher Rat.
Weiter.
Welche Sorten es gibt, zeigt die Sortendatenbank, Begriffe erklärt das Glossar. Preise vergleichst du im Preisvergleich. Ein Rezept bekommst du über eine Teleklinik: Cannabis Rezept online im Vergleich.




